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Dieses Thema hat 63 Antworten
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 Allgemeines zum Thema AIPSC
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Chrom3 Offline




Beiträge: 94
Punkte: 59

10.06.2012 23:14
AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Um hier mal etwas Schwung ins Forum zu bringen und auch mal für Aussenstehende, Wissbegierige, Interessierte, Fans und Freunde einen Einblick zu gewähren, finde ich es ist an der Zeit hier mal seine neuesten Errungenschaften, Baustellen oder auch Highlights zu posten.

Am besten mit nem Bild und vielleicht nen kleinen Text dazu, da ja nicht jeder sofort was damit anfangen kann. Selbstverständlich können hier auch Tips, Kniffe oder sonstige hilfreichen Sachen ausgetauscht werden. Sei es zum Bau von Zubehör wie Wänden, Poppern oder auch zu unseren Sportgeräten, die bei dem ein oder anderen ja doch recht speziel sind.
Selbstverständlich könnt Ihr hier auch Bilder eurer Aufbewahrungsmöglichkeiten posten. Sei es nun der praktische Koffer oder die Aufbewahrungen zuhause.
Der ein oder andere wird dann hier sicherlich genau den Tip finden, den er schon lange gesucht hat.

Und damit mach ich auch direkt mal den Anfang:


Bei meinem Sahneschnittchen handelt es sich um eine Standartmässige TokyoMauri, welche sofort nach Eintreffen zerlegt und mit diversen Aftermarketteilen aufgewertet wurde. So wurde beispielsweise die komplette Blowbackunit gegen ein höherwertiges Bauteil getauscht um einen konstanteren Gasdruck bei höherer Dichtigkeit zu erhalten. Der Originale Schlitten musste einem Aluslide aus dem Hause Limecat-Custom weichen, welcher es ermöglicht auch stärkere Gase zu verwenden. In Verbindung mit dem Kompensator fiel auch der Originale Outerbarrel einem Stahlbarrel zum Opfer. Da komplett auch Kimme und Korn verzichtet wurde, wurde hier eine Carbonmount zur Aufnahme eine C-More Sights verbaut, welches sich sehr schön eng an die Waffe schmiegt um keine allzu hohe Visierlinie zu erhalten. Ein Magwell in passender Farbe, ein anderer Magazinauswurf, eine Überarbeitung des Triggers und diverse kleine Ein- und Anbauteile komplettieren diese Waffe und machen aus ihr einen Traum, der jedem Sportbegeistertem ein Grinsen ins Gesicht zaubert. Präzision und Schiessverhalten sind TM typisch vom allerfeinsten, jedoch der Klang beim Schiessen übertrifft alles bei weitem. Alles in allem kann ich sagen: Die Stunden der Arbeit und das Warten auf die Teile haben sich mehr als gelohnt. ....und einzigartig ist sie sowieso...

Ich hoffe Ihr nehmt euch ein Beispiel und Postet eure eigenen Kreationen oder Fragen. Ich bemühe mich so oft wie mir möglich ist hier reinzuschauen und so es mir möglich ist Fragen und Wünsche zu beantworten.

Grüsse Chrom3

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Alle Rechtschreibfehler sind volle Absicht und unterliegen meinem Copyright. Zusammen ergeben sie eine unterschwellige Botschaft, mit der ich versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen.

SirGregory Offline




Beiträge: 50
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11.06.2012 12:19
#2 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Super Idee und schöne Bilder haste gemacht! Der Hintergrund ist die Bettwäsche...?
Ich hab die Kunst live bewundert. Wirklich schööööööön.

Chrom3 Offline




Beiträge: 94
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11.06.2012 13:00
#3 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Goldene Bettwäsche? Schon pornös, aber leider falsch. Es handelt sich um ein Satinfliess welches ich einfach für die Bilder zweckentfremdet habe. Macht sich meiner Meinung nach sehr gut als Hintergrund und soll nur die Konturen etwas hervorheben. Hauptaugenmerk stand hier eher auf den Detailaufnahmen und auf mal etwas andere Blickwinkel als einfach nur vonner Seite und gut. Aber vielen Dank für die Blumen Gregory. Deine Tm pimpen wir auch noch auf.
Bei dieser Gelegenheit direkt ne Frage. Hat einer von euch ein paar leere Hülsen ala 9mm/10mm/38sa/40SW/.45 für Fotodekozwecke übrig? Gern auch delaborierte mit Geschoss. Meinetwegen auch nur leihweise wenn gewünscht. Hab da so ein paar Ideen für Fotos im Kopf rumschwirren.

Hier mal ein "Build it on your own" aus dem AR15 forum USA. Es handelt sich um die Anleitung, wie man den Schaumstoff für Koffer bearbeiten kann, daß alles seinen angestammten Platz bekommt. Ein Klasse Build. Vielleicht kriegt der ein oder andere ja Lust sowas auch mal zu probieren/nachzubauen.
Das ganze sieht dann zum Beispiel so aus:



Hier der Link zum Forum: Cutting Gun Case Foam AR15.com
Credits to original poster

Grüsse Chrom3

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Chrom3 Offline




Beiträge: 94
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11.06.2012 21:56
#4 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Hier mal eine Möglichkeit seine Sport- und Spielgeräte aufzubewahren. Diese Variante bietet sich an, wenn man für die Aufbewahrung ein eigenes Zimmer, Keller oder ähnliches hat. Weniger geeignet für Wohnzimmer oder Wohnungen mit Kindern.



Aufgebaut ist das ganze auf einer Lochwand die so oder so ähnlich zu bekommen ist bei z.B. http://www.lochwandsystem.de/. Die Befestigung kann individuell mit entsprechenden Haken in der Lochwand vorgenommen werden. Da sich bei mir z.B. eigentlich immer etwas ändert, sieht die Wand momentan schon wieder vollkommen anders aus, aber das ist ja das schöne an Lochwänden. Sie sind einfach praktisch und schnell zu verändern.

Wie gesagt: Dies ist meine Wand und auch nur ein Beispiel. Es wird sicherlich Leute geben die das für "zu übertrieben" halten oder denen da einfach zu viele Waffen dranhängen. Nunja, Geschmäcker sind nun mal eben verschieden. Dem einen gefällt es, dem anderen wiederum nicht. Aber letztendlich soll dies ja auch nur als Anreiz bzw. Tip/Möglichkeit zur Aufbewahrung dienen. Vitrinen mit Beleuchtung eigenen sich im übrigen ganz hervorragend zur Aufbewahrung und Präsentation von Kurzwaffen und schützen auch weitestgehend vor Staub und fettigen Fingern.

Grüsse Chrom3

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SirGregory Offline




Beiträge: 50
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12.06.2012 19:19
#5 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Meine Gööööte, da wird man neidisch
Danke auch für den Link zum "Heißen Draht"

P.S. Ob das Bettwäsche ist oder eine Gardine, ist doch egal. Hauptsache haste super Bilder gemacht.

Chrom3 Offline




Beiträge: 94
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12.06.2012 19:35
#6 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Ich muss zu meinem Leidwesen gestehen, dass nicht alle Waffen die bei mir stehen an die Wand passen, deshalb steht ein Teil davon an anderen Stellen im Raum.
Aber vielen dank, ich werde mich bemühen weiterhin gute Fotos zu machen und diesen thread am Leben zu halten. Wenn ich wieder was tolles finde, wird es hier gepostet.
Ich würde aber auch gerne ander Poster hier sehen. Traut euch ruhig. Postet, fragt oder kommentiert hier einfach rein.

Grüße Chrom3

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Harper Offline




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13.06.2012 08:37
#7 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

........meine Herr´n.......da geht ja was.

Chrom3 Offline




Beiträge: 94
Punkte: 59

13.06.2012 17:35
#8 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Danke Harper, man tut was man kann... und ja, ich hoffe auf rege Beteiligung. Bei momentan 389 Mitglieder hier im Forum ist sicherlich der ein oder andere mit Ideen oder Fragen. Traut euch ruhig.

Grüsse Chrom3

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Chrom3 Offline




Beiträge: 94
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14.06.2012 18:47
#9 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Heute werde ich euch mal etwas praktisches für die Stage oder zum Training zuhause näherbringen – nämlich den Surefire Shot Timer. Dabei handelt es sich um eine Applikation für Apple’s iPhone, iPad oder iPod Touch, wobei auf dem iPod Touch und iPad zusätzlich ein externes Mikrofon benötigt/empfohlen wird.



Mit diesem Programm wird das iPhone/iPad zu einem fast vollwertigen IPSC-Timer! Dazu gehören Features wie eine Startverzögerung (fürs eigene Training), eine ParTime, Justage der Empfindlichkeit, etc…



Die Bedienung ist dabei denkbar einfach: Den fetten grünen Startbutton drücken und nach Ertönen des Startsignals einfach die Übung durchlaufen/schießen. Der Surefire Shot Timer zeichnet dabei die seit dem Startsignal vergangene Zeit auf und zeigt auch die sog. Split Time, also die Zeitdifferenz zwischen den einzelnen Schüssen auf.
Für den iPod/iPad empfiehlt sich hier das vorher genannte Mikrofon. Für das iPhone reicht eine Handytasche zum umhängen oder für den Gürtel. Leider sind nämlich Airsoftwaffen nicht wirklich laut und trotz maximaler Sensitivität gehen einem hier und da mal die Splitzeiten verloren, weil das Gerät es einfach nicht gehört hat.
Auf der Stage hat man ja auch immer nen anhänglichen Rangeofficer an der Seite, der einem das Teil unaufhörlich bis zum letzten Schuss unter die Nase hält.



Wenn die Übung dann beendet ist, einfach den Stop-Button drücken und man bekommt die Möglichkeit, das Ergebnis der Stage per eMail zu versenden (um z.b. Trainingsergebnisse zu archivieren).



Alles in Allem eine super App, die sich jeder iPhone & IPod Touch Besitzer kostenlos aus dem Apple AppStore laden kann. Fast unverzichtbar für das Ziehtraining zuhause oder auch als kleine Nothilfe, wenn beim richtigen Timer grad mal wieder die Batterien leer sind.

Hier der Link für mehr Infos: Surefire Shot Timer

Selbstverständlich kann man auch einen Timer für Android nutzen. Teilweise kostenlos oder auch die Bezahlversionen mit noch mehr Features.
Zu finden beispielsweise hier: Shot Timer Android

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Chrom3 Offline




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15.06.2012 23:51
#10 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Das Thema Airsoft umfasst ja viel mehr als nur AIPSC. Airsoft Lang- und Kurzwaffen in allen Varianten, Grössen, Elektrisch oder Gasbetrieben gehören genauso dazu wie auch Bekleidung und Schutzausrüstung.
Wenn man eine z.B. eine Schutzbrille im Internet oder Katalog sieht, wird sie ja meist als das Non Plus Ultra angepriesen. Aber ist sie das wirklich? Ist sie den Preis wert? Hält sie was versprochen wird oder ist es nur billiger Ramsch. All das und noch mehr sind Fragen, die sich ein Airsoftbegeisterter Österreicher namens Godwin gestellt hat und auch sofort die Probe auf´s Exempel stellt.

In seinem sehr interessanten und lesenswerten Blog zeigt er viele Tricks und Kniffe für Airsoftwaffen, macht Tests mit verschiedenen Schutzmasken oder testet Waffen und BB´s auf ihre tatsächliche Joulestärke und klärt dabei Fragen wie zum Beispiel: ob sich 0,20g von 0,25g oder höher tatsächlich so stark von einander unterscheiden.

Der Blog ist sehr übersichtlich gestaltet und was noch wichtiger ist, er ist sehr verständlich geschrieben so das auch ein Einsteiger versteht was eigentlich gemeint ist und worum es geht.

Ich selbst lese immer begeistert mit, da man merkt, das beim Autor viel technisches Verständnis vorliegt und er mit viel Liebe zum Detail auch die kleinsten Sachen beleuchtet.

Ich hoffe ihr hab genau soviel Freude beim Lesen und Stöbern ---> Godwins Techblog

Grüsse Chrom3

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Chrom3 Offline




Beiträge: 94
Punkte: 59

20.06.2012 00:24
#11 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Uiuiui ...schon wieder 4 Tage her, das ich hier was gepostet habe. Das geht garnicht.
Und los gehts....

Heute machen wir mal einen kleinen Schwenker in das Land der aufgehenden Sonne, wo unser Hobby weit mehr Anhänger hat als hierzulande... aber da arbeiten wir ja gerade dran.
Sicherlich weiss der ein oder andere ja nicht mal genau, was wir da eigentlich in unserem "stillen Kämmerlein" treiben. Ich hoffe hiermit einen kleinen Einblick in die nahezu unerschöpflichen Möglichkeiten geben zu können.

- Nr.1 Hong Kong IPSC, ein 5.11 Match, (der ein oder andere kennt die Marke) geschossen vom Team Philippines


... dem geübten Auge ist sicherlich aufgefallen, daß eine Dame geschossen hat. Ja, auch das gibt es bei uns... Und ja, es waren in Ihren Mags mehr als 18 Kugeln drin, obwohl sie Stock geschossen hat. Ein nettes Lächeln von Ihr und es sei ihr verziehen.

- Nr.2 Das wohl bekannteste Video dieser Reihe. Japanese Airsoft Raceguns


... Die Jungs sind der Hammer und arbeiten mit allen Tricks. Seien es Shockbuffer, Recoilsprings, geportete Läufe und Slides und hast Du nicht gesehen. Die sind echt mit allen Wassern gewaschen und schnell sind die...meine Herren. Nicht nur bei der Steelchallenge sondern auch beim El Presidente.
Bevor Fragen aufkommen: Der Schlauch ist eine Pressluftflasche, mit konstantem Druck, damit jeder die gleiche Ausgangssituation hat. Ich hab mal nachgefragt und in Japan scheint das bei einigen Stages (wo man nicht laufen muss) normal zu sein. Alles in allem -> Vorbildfunktion

- Nr.3 Travis Tomasie ... The perfect Reload


...so, genau so und nicht anders muss das laufen. Da heisst es üben,üben und nochmals üben.

- Nr.4 Joe Lau von HKshooters gibt Tips wenn mal die Waffe jamt


...kann ich nur jedem empfehlen bei einem Jam so vorzugehen, denn mal will ja keinen DQ vom Rangeofficer kriegen.

- Nr.5 Ein Trainingsvideo eines USPSA Schützen der Airsoft als Training in seiner Garage nutz.


...kurze Erklärung: Er nutzt BAM-Airsoft Targets, welche speziel für dieses Training in Grösse und Form angepasst wurden. In Amerika ist diese Trainingsmethode nicht unüblich, da man sich so auf günstige und platzsparende Weise auf seine Wettkämpfe vorbereiten kann. Weiterhin benutzt er auch Airsoft-Langwaffen zum Training für 3 Gun Wettbewerbe.
Einfach mal auf sich wirken lassen.

Ich hoffe ich konnte euch das ganze ein bischen näher bringen.

Grüsse Chrom3

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Harper Offline




Beiträge: 122
Punkte: 103

20.06.2012 10:09
#12 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Ich glaube wir sollten Dich zum AIPSC Botschafter berufen..............weiter so !!

Chrom3 Offline




Beiträge: 94
Punkte: 59

20.06.2012 23:22
#13 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Danke für die Blumen Harper. Wenn es dem Sport hilft, mach ich gern den Botschafter. Hey aber nur wenn ich diplomatische Immunität bekomme und nen Dienstwagen.

Aber Back to Topic... Ich hab bis jetzt soooo viel über Waffen geschwärmt, Tools, Dinge die man braucht oder haben sollte und hab dabei doch eins der wichtigsten Sachen glatt vergessen.
Die Ausführungen halte ich extra allgemein und nicht im speziellen auf IPSC fixiert.


Das richtige Holster !

Für die Teilnahme an Schießkursen ist manchmal die Verwendung eines Holsters vorgeschrieben. Dem Teilnehmer soll eine praxisgerechte Waffenhandhabung vermittelt werden, wodurch das Ablegen der Waffe auf einen Schießtisch obsolet wird. Das Führen einer Kurzwaffe am Körper ist nicht nur für Soldaten, Polizisten und private Personenschützer von Bedeutung, sondern auch für Jäger, die ihre Fangschusswaffe im Revier bei sich haben wollen. Darüber hinaus gibt es beim BDS, BDMP, DSU und anderen Verbänden Schießsportdisziplinen, bei denen das Benutzen eines Holsters Pflicht ist.
Leider ist oft zu beobachten, dass beim Kauf eines Holsters weit weniger nachgedacht wurde als beim Kauf der Schusswaffe. Teilweise sieht man dem Ausrüstungsgegenstand auch an, dass ein Notkauf war, um beispielsweise den Mindestvoraussetzungen zur Teilnahme an einem Schießkurs zu genügen. Der Käufer wollte entweder so wenig Geld wie möglich ausgeben oder wurde falsch beraten. Das Holster ist entweder zu groß oder zu klein für die Waffe, sitzt nicht fest genug am Gürtel oder hat Verschlusssysteme, die in ihrer Bedienung zu kompliziert sind.
Ein gutes Holster muss nicht teuer sein. Der Schütze sollte jedoch drei wichtige Kriterien beachten.

1. Der Abzug
Der Abzug muss verdeckt sein, so lange sich die Waffe im Holster befindet. Anderenfalls besteht die Gefahr der Schussauslösung schon während des Ziehvorgangs. Es sind glücklicherweise nur noch sehr wenige Modelle im Umlauf, die dieser Anforderung nicht nachkommen. Aus dem Handel scheinen sie ganz verschwunden zu sein.

2. Formstabilität
Das Holster sollte formstabil sein. Dadurch wird das Wegstecken der Waffe erheblich vereinfacht. Sind Holster nicht formstabil, führt das meist zwangsläufig zur Verletzung einer wichtigen Sicherheitsregel. Muss der Schütze das Holster mit der linken Hand quetschen, um die Waffe wegstecken zu können, überstreicht die Mündung der Waffe die Hand des Schützen. In manchen Schießsportdisziplinen führt dieses so genannte „Sweeping“ zur Disqualifikation.

3. Fester Sitz
Die Waffe muss fest im Holster sitzen und sollte auch bei einem kurzen Sprint nicht herausfallen. Bei Kydex-Holstern ist dieser Ziehwiderstand durch die Bauart gewährleistet. Das Holster greift mit einer kleinen Nase meist in den Abzugsbügel der Waffe und sorgt so für einen ausreichend festen Sitz. Andere Holster wiederum haben eine extra Sicherung, die betätigt werden muss, bevor die Waffe gezogen werden kann. Diese Systeme leisten einen erweiterten Schutz gegen Fremdzugriff. Sie sind jedoch übungsintensiver und verlangsamen aufgrund einer zusätzlichen Bewegung den Ziehvorgang um einige Zehntelsekunden.
Etwas in die Jahre gekommen sind Lederholster mit einem Riemen, welcher mittels Druckknopf verschlossen wird. Dieser Verschlussmechanismus ist oft so umständlich und zeitraubend, dass er früher oder später einfach nicht mehr benutzt wird. Das läuft jedoch konträr zu den Anforderungen, da Lederholster selbst nicht genug Ausziehwiderstand bieten und somit ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Waffe die Folge sein kann.

Zusätzlich dazu sollte man noch etwas erweitern und zwar:

4. Die Tragepositionen
Vor dem Kauf sollte man sich auch darüber im Klaren sein, an welcher Position das Holster getragen werden soll. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen einer verdeckten und offenen Trageweise. Die nach wie vor gebräuchlichste Variante ist das Tragen am Gürtel auf etwa „fünf“ Uhr, also im Bereich der Nieren. Einige Holster haben einen so genannten „Paddle“, welcher einfach in den Hosenbund gesteckt wird. Das Einfädeln des Gürtels in das Holster entfällt somit. Spezielle Holstertypen ermöglichen auch das Tragen der Waffe innerhalb des Hosenbundes.
Insbesondere für den taktischen Einsatz sind Beinholster entwickelt worden. Muss der Anwender am Oberkörper verschiedene Ausrüstungsgegenstände bei sich tragen, reicht der Platz am Gürtel meist nicht zur Aufnahme eines Gürtelholsters aus. Das Holster wandert demnach an den Oberschenkel, wodurch das Tragen aber auch das Ziehen der Kurzwaffe nicht weiter beeinträchtigt wird. Es sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, dass die Waffe relativ hoch am Oberschenkel sitzt. Der Schütze muss in der Lage sein, die Waffe zu greifen ohne dabei seinen Oberkörper zu neigen.
Eine Europa noch recht wenig verbreitete Art die Waffe (verdeckt) zu führen, ist auf der „zwei“ Uhr Position. Auch als „appendix carry“ bekannt, erlangte diese Art vor allem in Nord- und Mittelamerika eine gewisse Popularität. Die Vorteile liegen in einer sehr kurzen Zugriffszeit auf die Waffe und der Möglichkeit, die Waffe auch noch während einer körperlichen Auseinandersetzung ziehen zu können. Der Nachteil ist, dass die Mündung fast immer in Richtung Beinschlagader zeigt.
Abzuraten ist vom Kauf eines Cross-Draw oder eines Schulterholster. Beim Cross-Draw, wo ein Rechtsschütze die Waffe auf der linken Seite trägt, ist ein sicherer Ziehvorgang fast ausgeschlossen. Die Mündung der Waffe kann dabei zu leicht beistehende Personen überstreichen. Gleiches gilt für das Schulterholster. Hinzu kommt bei dieser Variante noch der mangelhafte Tragekomfort.

5. Die Sicherungssysteme
Sicherungssysteme erschweren den Fremdzugriff auf die Waffe. Für Einsatzkräfte, die häufig in Menschenmengen operieren müssen, kann dieser Umstand zur Lebensversicherung werden. Manche Holstertypen verfügen sogar über mehr als eine Sicherung. In der Ausbildung sollte unbedingt realitätsnah trainiert werden. Das heißt alle Sicherungssysteme sollten immer benutzt, also geschlossen sein. Nur wenn man im Training permanent mit diesen Systemen übt, ist das reibungslose Ziehen der Waffe im Ernstfall gewährleistet. Das Ziehen der Waffe darf dabei nicht nur im Stehen geübt werden, sondern muss auch aus unkonventionellen Positionen heraus beherrscht werden. Beim Ziehen einer Pistole in Rückenlage ist der Griffwinkel unter Umständen etwas anders. Bei mechanischen Druckknopfsystemen kann es vorkommen, dass die Waffe manchmal nicht sofort freigegeben wird.

Fazit
Ein gutes Holster muss formstabil sein und die Waffe sicher halten können. Der Abzug muss verdeckt sein. Besitzt das Holster Sicherungssysteme, muss im Training permanent mit dieses Systemen gearbeitet werden, um eine Vertrautheit zu erzeugen. Einhändiges Bedienen mit der Nichtschusshand und das Ziehen der Waffe in unkonventionellen Positionen sollte ins Training integriert werden.



Da mein Bildhoster mal wieder Wartungsarbeiten durchführt ohne was zu sagen (kommt davon wenn man die Kostenlosen nimmt) kann ich euch im Moment keine Bildbeispiele liefern.
Sobald er wieder Online ist, stelle ich euch ein paar Modele und deren Systeme vor.

Grüsse Chrom3

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SirGregory Offline




Beiträge: 50
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22.06.2012 20:32
#14 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Ja, ich komm auch mit Blumen
Machst du @Chrom3 wirklich klasse! Auch von mir, weiter so!
Dienstwagen kann ich vielleicht irgendwo antreiben...
Grüße

Chrom3 Offline




Beiträge: 94
Punkte: 59

24.06.2012 13:01
#15 RE: AIPSC- Baustelle und Vitrine antworten

Besser sät als nie, aber hier wie versprochen die Bilder zu den Holstern.

1. Kydexholster

Kydexholster werden normalerweise mit einen Gürtelclip oder einem Paddle angebracht um den Sitz an der Hüfte zu gewährleisten. Wie vorgeschrieben ist der Abzug verdeckt um eine ungewollte Schussabgabe zu verhindern. Gleichzeitig fungiert die Abzugsabdeckung als Sicherung. Durch die Form wird der Abzugsbügel eingeklemmt und sichert so die Waffe mit einem Widerstand gegen herausfallen. Bei einigen Holstern dieser Bauform gibt es auch kleine Kunststoffnasen die den selben Effekt haben.

2. Innenbundholster

Innenbundholster werden wie der Name schon sagt nach innen getragen um näher am Körper zu liegen und somit verdecktes Tragen zu ermöglichen. Aus diesen Holster entwickelte sich auch der in Amerika beliebte "appendix carry"

Der appendix carry ist sehr angenehm zu tragen, da die Waffe nicht auf dem Hüftknochen liegt. Jedoch liegt die Waffe mit dem Sitz auf 2 Uhr direkt über der Oberschenkelarterie, was dieser Trageweise zumindest für Deutschland einen Dämpfer verpasst.

3. Safariland Holster

Safarilandholster wurden ursprünglich für das Militär und Polizeikräfte wie SWAT entwickelt. Ursprünglich wurden sie am Oberschenkel befestigt , damit man mit hängenden Armen sofort die Waffe greifen konnte. Ausserdem bot diese Möglichkeit die perfekte Transicion für den Wechsel von Primery auf Secondar, also den Wechsel von Lang- auf Kurzwaffe. Mittlerweile werden auch versionen mit Paddle oder Gürtelclip angeboten, da die Oberschenkelversion im Sport eher ungern gesehen wird. Gesichert wird die Waffe mit einem Bügel, der über das Griffstück der Waffe geklippt wird. Durch die Einrastfunktion bleibt die Waffe selbst im Sprint an Ort und Stelle.

4. Serpaholster

Serpa wurde wie das Safariland für das Militär und Spezialkräfte entwickelt. Auch hier gibt es eine Oberschenkelvariante. Der Vorteil der Serpas liegt darin den Neigungswinkel des Holster verändern zu können. Dafür kann man an der Backplate einfach 3 Schrauben lösen und somit das Holster in die gewünschte Position bringen. Im Gegensatz zum Safariland befindet sich die Sicherung an der Seite, welche recht deutlich zu sehen ist. Erst durch drücken der Sicherung ist es möglich die Waffe aus dem Holster zu ziehen.

5. IPSC-Holster

Ragegunbesitzer kennen das Problem. Waffe fertig, alles angebaut, Point eingestellt aber die Waffe passt nun nicht mehr ins Holster. Entweder ist die Waffe zu breit oder das point ist im weg oder schlichtweg ist das Holster zu kurz für den Kompensator. Da gibts nur eins: Raceholster! Raceholster sicher die Waffe wie jedes Sportholster auch. Abzug ist verdeckt und gegen unbeabsichtigtes Ziehen ist sie auch gesichtert. Selbstverständlich kann man auch mit der Waffe im Holster Sprinten. Solche Holster sind sehr minimal gehalten um die Waffe selbst mit maximalen Anbauten halten zu können. Meist wird die Waffe durch einen Stift oder Kugel/Federsystem gegen herausfallen gesichert.


Ein Ableger dazu sind die sogenannten 4D Holster. Diese sind im gegensatz zu den normalen Raceholstern nicht nur nach recht/links, vor/zurück, oben/unten sondern auch aussen und innen verstellbar um das Holster perfekt an den einzelnen Schützen anzupassen.


Ich hoffe ich konnte euch wieder ein paar Dinge näherbringen.

Grüsse und DVC Chrom3

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